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Programm START FREI!

Aufgrund der steigenden Anzahl überschuldeter Jugendlicher, stellt die Schuldenprävention eine wichtige zukünftige soziale Aufgabe dar. Genau an dieser Stelle setzt das Präventionsprogramm "START FREI!“ an. Viele Jugendliche sind  heute nur unzureichend auf die komplexe Konsumrealität vorbereitet.  Das Programm wurde konzipiert, um in diesem Bereich Abhilfe zu schaffen. Es verfolgt das übergeordnete Ziel, Jugendliche dabei zu unterstützen, bewusster und kompetenter auf kritische Finanz- und Konsumsituationen zu reagieren.

Hier können Sie sich anmelden, um die Materialien des Präventationsprogramms herunter zu laden.

Das Präventionsprogramm folgt diesen Grundsätzen:

Ansatz und Umsetzung

Ansatzpunkte und Umsetzungsformen des Präventionsprogramms "START FREI!"

Das Programm wurde so gestaltet, dass es im Rahmen des Schulunterrichts eingesetzt werden kann und seine schwerpunktmäßige Zielgruppe bei Jugendlichen im Altersbereich zwischen 12 und 17 Jahren hat. Es besteht aus vier thematisch aufeinander aufbauenden Modulen, die jeweils für 2-5 Schulstunden konzipiert sind. Das erste Modul zielt darauf ab, Bewusstsein für die potenzielle Überschuldungsgefahr zu schaffen, den Jugendlichen Folgen von Überschuldung aufzuzeigen und diese in einen Wirkungszusammenhang mit einigen Ursachen zu setzen. Das zweite Modul zielt auf eine Verbesserung des finanziellen Handlungswissens in den fünf Bereichen Haushaltsplan, Girokonto, Handy, Kredit und Mahnwesen ab. Die Module drei und vier verfolgen das Ziel den Jugendlichen dabei zu helfen, ein bewussteres und kontrollierteres Konsumverhalten zu entwickeln.

Die theoretische Basis dieser beiden Module ist das Zwei-Faktoren-Modell der Selbstkontrolle von Baumeister (2002). Zur Aufrechterhaltung von Selbstkontrolle im Konsum ist es notwendig zwei entgegen gerichteten Komponenten Beachtung zu schenken. Antreibende Komponenten, die zu dysfunktionalem Konsum führen, sollen gehemmt werden (Modul 3) und die kontrollierende Komponente der konsumbezogenen Selbstkontrolle soll gestärkt werden (Modul 4).

Durch die beiden ersten Module wird der Ansatz des Zwei-Faktoren-Modells um die Bereiche "Bewusstsein" (Modul 1) und "Situationsspezifisches Wissen" (Modul 2) erweitert. Diese bilden grundlegende Voraussetzungen zur Ausübung von Selbstkontrolle.

Zwei-Faktoren-Modell der Selbstkontrolle von Baumeister erweitert um die Bereiche Bewusstsein und Situationsspezifisches Wissen"

Erweitertes Zwei-Faktoren-Modell der Selbstkontrolle (vgl. Baumeister, 2002)

Hier ein Überblick über die vier Module des Präventionsprogramms.

 Die vier Module des Praeventionsprogramms 

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