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Aktuelle News

Die Heinrich-Vetter-Stiftung hat der Projektgruppe Wirtschaftspsychologie eine großzügige Spende zur Förderung unseres Präventionsprogramms gegen Jugendüberschuldung "START FREI!" zukommen lassen. Prof. Karsten Müller und das Projektteam möchten sich an dieser Stelle sehr herzlich dafür bedanken.

Unter dem Motto "Die Universität und die Zukunft der Gesellschaft. Wissenschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Perspektiven" stand der erste Dies Academicus der Uni Osnabrück am 23. Mai 2012. Über 70 informative und unterhaltsame Veranstaltungen wurden geboten, darunter ein Vortrag von Prof. Dr. Karsten Müller und ein Posterwalk, bei denen das Präventionsprogramm "START FREI!" interessierten Besuchern vorgestellt wurde. Weitere Informationen zum Dies Academicus inklusive Fotogalerien finden Sie hier.

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Ab heute steht das Begleitheft zum Präventionsprogramm START FREI! online zur Verfügung. Nach kostenloser Registrierung (Link) kann es im Downloadbereich (Link) heruntergeladen werden.

Das Begleitheft bietet weitergehende Informationen über die dem Präventionsprogramm zugrundeliegenden Konzepte sowie Tipps und Empfehlungen zur Anwendung des Programms.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie wurde ein Beitrag der Projektgruppe Wirtschaftspsychologie mit dem Titel "Transformative Konsumentenforschung: Die Untersuchung eines Modells psychologischer Faktoren der Jugendüberschuldung" veröffentlicht. Weitere Information zum Inhalt des Artikels finden Sie auf der Homepage der Zeitschrift (Link).

Zwei informative, unterhaltsame und kurzweilige Tage verbrachten die 60 TeilnehmerInnen der ersten Fachtagung „Überschuldung, Konsum und Verantwortung“ am 01.12./02.12.2011 an der Universität Mannheim, die von der Projektgruppe Wirtschaftspsychologie unter Leitung von Prof. Dr. Karsten Müller in Kooperation mit dem Caritasverband Mannheim e.V. und dem städtischen Leihamt Mannheim veranstaltet wurde.

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Eingerahmt vom würdigen Ambiente des Fuchs-Petrolub-Saals eröffnete Stadträtin Gabrielle Thirion-Brenneisen den ersten Tag der Veranstaltung mit einigen Grußworten, bevor Frank Bertsch Ministerialrat a.D. und Publizist seinen aufrüttelnden Beitrag „Soziale Schuldnerberatung – eine Antwort auf den Transformationsprozess“ präsentierte. Er lieferte neben einem historischen Überblick zur Schuldenproblematik von der Antike bis zur heutigen Zeit auch interessante Informationen zu der Bedeutung der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung in Deutschland. Insbesondere betonte er in seinem Vortrag die Vielfalt der Überschuldungsgründe sowie die Wichtigkeit finanzieller Bildung bei Kindern und Jugendlichen.

Einen Einblick in die Arbeit der Projektgruppe Wirtschaftspsychologie der Universität Mannheim gab Tammo Straatmann. Er stellte Forschungsergebnisse zum Thema Jugendüberschuldung sowie das von der Projektgruppe entwickelte und vom städtischen Leihamt finanzierte Präventionsprogramm „START FREI!“ vor. Anschließend gab Regina Hertlein, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands Mannheim, einen Überblick über die Verschuldungssituation von Haushalten in Mannheim. Sie berichtete in ihrem Vortrag zudem über die inzwischen drei Jahre andauernde Kooperation mit der Universität Mannheim und betonte insbesondere die erfolgreiche Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis. Während der Kaffee- und Mittagspausen konnten sich Interessierte an mehreren Ständen  zu verschiedenen Themenschwerpunkten informieren und beim lockeren Gespräch näher kennenlernen.

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Nach einem abwechslungsreichen Mittagsbuffet mit vielen Gesprächen im Schloss der Universität Mannheim, leitete der Börsenmakler und Finanzexperte Dirk Müller mit seiner spannenden Präsentation zur aktuellen Finanzkrise die zweite Hälfte der Vorträge ein. Mit Hilfe lebensnaher Vergleiche gelang es ihm, die komplexen Zusammenhänge der Finanzwelt auch für Nicht-Experten nachvollziehbar zu machen. Die Abschlusspräsentation des ersten Tages hielt Prof. Dr. Nick Lin-Hi zum Thema „Überschuldung und Verantwortung von Unternehmen“, welche eine lebhafte Diskussion zur Folge hatte. Prof. Dr. Lin-Hi illustrierte das Spannungsfeld von Gewinn und Moral, in dem Unternehmen agieren und den damit einhergehenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung. Er betonte, dass es unverantwortlich sei, wenn Gewinne auf Kosten Dritter erzielt werden – etwa, indem die Überschuldung von Jugendlichen billigend in Kauf genommen wird.

Am zweiten Tag fanden zwei Schulungsworkshops mit verschiedenen Themenschwerpunkten statt. Den TeilnehmerInnen wurde die Möglichkeit geboten, sich zu den Themen praktische Schuldenprävention und Schuldnerberatung, Jugendüberschuldung und Konsumkompetenz auszutauschen, sowie verschiedene Präventionsprogramme und deren Anwendung näher kennenzulernen. Ein Schwerpunkt lag auf der Schulung des Präventionsprogramms „START FREI!“, welches inzwischen in mehreren Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar eingesetzt wird.

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Wie eine nachträgliche Evaluation seitens der Projektgruppe zeigt, wurde die Veranstaltung vom Großteil der TeilnehmerInnen sehr positiv beurteilt (Link zu den Evaluationsergebnissen). Auch die VeranstalterInnen ziehen ein sehr positives Fazit und bedanken sich an dieser Stelle nochmal bei allen TeilnehmerInnen.

Für alle, die die Ausgabe zum Thema Jugendüberschuldung der Sendung „Zur Sache“ verpasst haben oder nochmal anschauen wollen, gibt es hier die Gelegenheit.

Sämtliche Materialien des Präventionsprogramms „START FREI!“ können von registrierten Nutzern ab jetzt hier kostenlos heruntergeladen werden. Falls Sie noch kein registrierter Nutzer sind, können Sie sich hier anmelden.